Flughafenfeuerwehr München setzt auf Leichtbauhalle von Herchenbach

Zwischenlösung mit Dauerpotential
Die Flughafenfeuerwehr München benötigte für die Dauer von Umbaumaßnahmen der Feuerwache Nord eine Abstellmöglichkeit für vier Feuerwehrfahrzeuge. Die Wahl fiel auf eine Leichtbauhalle der Firma Herchenbach. Eine Lösung, die offenbar überzeugt hat: Nach Abschluss des Umbaus hat die Flughafen München GmbH die zunächst für ein Jahr gemietete Halle gekauft und will sie künftig weiternutzen.

300m2 große Leichtbauhalle von Herchenbach (Flughafenfeuerwehr München)

„Feuerwehrfahrzeuge mögen es trocken und warm“, betont Eugen Kroneberger, Einsatz­führungs­dienst bei der Flughafenfeuerwehr München. „Nicht nur, damit im Winter das Löschwasser nicht einfriert. Auch den Motoren, die direkt nach dem Start unter Volllast gefahren werden, bekommt Kälte nicht gut.“ Wenn nun, wie beim Umbau der Feuerwehrwache Nord am Flughafen München, ein Teil der Fahrzeughalle nicht genutzt werden kann, musste also Ersatz her. „Nur so ist gewährleistet, dass alle Fahrzeuge im Notfall jederzeit voll einsatzfähig sind“, ergänzt Kroneberger.

Witterungsschutz wie bei einem festen Gebäude

Eine gute, weil kostengünstige und schnell zu errichtende Unterstellmöglichkeit bieten moderne Leichtbauhallen. Hochwertige Hallen, wie die Heba-Fix® Linie der Firma Herchenbach, bieten nicht nur einen Witterungsschutz und Nutzen, der vergleichbar ist mit einem festen Gebäude. Sie können auch in Größe, Format und Ausstattung speziell an den Bedarf von Feuerwehren oder von kommunalen Fuhrparks angepasst werden. Dabei lassen sie sich ohne große Vorbereitung auf verschiedenen Untergründen schnell auf- und wieder abbauen.

Die Halle, die Herchenbach für die Flughafen München GmbH errichtet hat, misst 20 x 15 Meter (weitere Hallengrößen) und steht in unmittelbarer Nachbarschaft der Feuerwache Nord. Die Halle verfügt über ein Satteldach mit einer Traufhöhe von 5 Metern – damit passen auch besonders hohe Fahrzeuge problemlos hinein. An der Längsseite sind vier 4 x 4 Meter große Rolltore mit einer Sichtsektion installiert. So ist von außen zu erkennen, ob sich ein Fahrzeug darin befindet. Rücken die Fahrzeuge aus, werden die Tore – wie bei einer Feuerwehr-Wagenhalle üblich – mit einem Handtaster elektrisch geöffnet und schließen automatisch über Lichtschranken.

Schlüsselfertiger Aufbau in sieben Tagen

Die Lieferung erfolgte schlüsselfertig, d.h. mit Ausnahme des Bauantrags wurden sämtliche Leistungen von Herchenbach erbracht – von der Vermessung, Statik und Bodensondierung, bis hin zu Transport und Montage mit eigenen Scherenbühnen. „Der Aufbau der Halle dauerte nur sieben Arbeitstage“, beschreibt Kroneberger den Ablauf. „Insbesondere legte Herchenbach auch für alle am Projekt beteiligten Monteure die nötigen Sicherheitszertifikate und Schulungsnachweise vor. Diese sind für Arbeiten im Sicherheitsbereich des Flughafens Voraussetzung.“

Nach Einmessung und Bodensondierung errichteten die Monteure zunächst die Tragkonstruktion aus Aluminiumprofilen. Um ein leichtes Gefälle des Untergrunds auszugleichen, wurden die Träger in der Länge angepasst. Die Stützpfeiler der Halle stehen direkt auf dem Asphalt und sind mit Erdnägeln verankert. Vorteil: Die Halle kann schnell, d.h. ohne aufwendiges Fundament auf- und wieder abgebaut werden und hinterlässt dabei keine Spuren.

Vollisolierte Gebäudehülle

Besonderen Wert legte der Auftraggeber auf Witterungsschutz und Isolierung. Die Dachhaut der Halle besteht aus einer langlebigen und isolierten Heba-Therm®Plane, die einen U-Wert aufweist, den man sonst nur von festen Dächern kennt. Eine zusätzliche Innenplane fängt eventuelles Kondenswasser auf und leitet es zur Hallenaußenseite ab, wo es dem Entwässerungssystem zugeführt wird. Die Wandverkleidung besteht aus wärmegedämmten Sandwichpaneelen mit einem U-Wert von 0.3 W/m2 K. Damit ist die gesamte Gebäudehülle wärmeisoliert. In Verbindung mit einer Luftgebläse-Heizung ist so gewährleistet, dass die Temperatur in der 300 Quadratmeter großen Halle auch im Winter nicht unter 10 Grad fällt. Der Hallenfuß ist umlaufend abgedichtet, so dass das Eindringen von Nässe und Zugluft ausgeschlossen ist.

Weiterverwendung an neuem Standort

Nach den geplanten zwölf Monaten Standzeit war der Umbau der Feuerwache Nord abgeschlossen, so dass die Leichtbauhalle dort nicht mehr benötigt wird. „Die Hallenlösung von Herchenbach hat uns jedoch so überzeugt, dass wir die ursprünglich gemietete Halle gekauft haben und jetzt an einem anderen Standort einsetzen“, so Kroneberger. „Dort dient sie wiederum als Fahrzeughalle, jedoch nicht für Feuerwehrfahrzeuge.“

„Dass unsere Kunden Hallen zunächst für ein konkretes Projekt mieten und dann behalten wollen, erleben wir sehr häufig“, sagt Herchenbach-Geschäftsführer Tobias Raeber. „Gerade wenn es um kostengünstige Unterstellung von Fahrzeugen oder Gerätschaften geht, sind unsere vergleichsweise günstigen Hallen mit einer Lebensdauer von mindestens 25 Jahren auch als Dauerlösung ideal.“

Datum: 15.11.2016 20:26
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